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Nummer 1 - November 2003
Liebe Freunde und Beter,

Im September haben wir von zwei großen Ereignissen geschrieben, die vor uns lagen. Unsere Hochzeit am 11.10. und die Kur im Schwarzwald. Im Rückblick staunen wir, wie Gott Gebet erhört hat.

Regen, Regen und Nebel so waren die Tage vor unserer Hochzeit. Und wie haben wir uns gefreut, als am Hochzeitsmorgen die Sonne herauskam und Gott uns mit einem wunderschönen Herbsttag beschenkt hat. Es war ein sehr erfüllter und bewegter Tag, der viel zu schnell an uns vorübergerauscht ist. Wir können im Rückblick nur anbeten und mit einstimmen in Psalm 100: "Jauchzet dem Herrn, alle Welt! Denn gut ist der Herr. Seine Gnade ist ewig und seine Treue von Geschlecht zu Geschlecht."

Zur Zeit sind wir in St. Blasien in der Feldbergklinik. Es ist faszinierend die Funktion des Lymphsystems kennen zu lernen. Wir haben eine sehr freundliche und hilfsbereite Physiotherapeutin. Wusstet Ihr dass man bei der Lymphdrainage schöpft und dreht? Nein, nicht das Wasser aus dem Eimer, so heißen die Griffe die den Lymphabfluss beschleunigen. Das Üben am "lebenden Objekt" macht richtig Spaß und Angela meint ich sei schon ein guter Therapeut. Es ist eine Gebetserhörung, dass es so prima klappt. Im Schlussbericht schreibt die Oberärztin: "Aus lymphologischer Sicht sehen wir keine Gegenanzeige für einen Tropenaufenthalt, wenn die Patientin dort weiter behandelt werden kann und Verhaltensregeln beachtet."

Inzwischen haben wir uns in unsererneuen Heimat schon sehr gut eingelebt. Familie Neuer, liebe Glaubensgeschwister, haben uns ihr Haus in Großschafhausen ganz günstig zur Verfügung gestellt. Gott hat das wunderbar geplant, so dass wir bis zur Ausreise im nächsten Jahr hier bleiben können. Wir wohnen und arbeiten mit Blick in den großen Garten und zum nahen Wald. Das Haus hat viel Platz und so freuen wir uns immer über Besuch C. Wollt Ihr nicht mal zu einem gemütlichen Diaabend kommen? (Wir haben auch ein Gästezimmer und ein Ausziehsofa. Ihr dürft gerne über Nacht bleiben!) Da könnt Ihr unsere zukünftige Heimat "Iligan City" sehen und die Bibelschule LRF (Life Resources Foundation) an der wir nach dem Sprachstudium mitarbeiten werden. Wir würden uns freuen, viele von Euch noch einmal zu sehen, bevor wir im Juni nach Amerika starten (Dazu mehr im nächsten Brief).

Großschafhausen ist ein Dorf mit überwiegend katholischer Bevölkerung. Obwohl wir viel unterwegs sind, möchten wir doch Kontakt zu unseren Nachbarn aufbauen. Bitte betet für gute Möglichkeiten um Menschen kennen zu lernen. Manchmal ist es einfacher am Schreibtisch sitzen zu bleiben und Bibelarbeiten vorzubereiten, oder praktisch tätig zu sein und Möbel zu bauen, als auf Menschen zuzugehen.

Angela hat inzwischen mit dem Bibel-Fern-Unterricht (BFU) begonnen. Sie sollte bis im Mai eine einjährige Ausbildung absolvieren. Sie macht gerade viele Entdeckungen in den Mosebüchern. Dabei wurde uns ganz neu bewusst, wie zuverlässig Gott ist. Er hatte sein Volk wunderbar geführt. In der Wüste hatten sie keinen Mangel. Der Herr hatte großartig für sie gesorgt. Aber was war ihre Reaktion? Unzufriedenheit, sie vergaßen, dass sie unterdrückt worden waren und dass Pharao ihre Kinder ermordete hatte. Sie begannen mit Gottes gutem Weg zu hadern. Wie schnell sind wir in der Gefahr all das Gute zu vergessen, das Gott uns schenkt und genauso die Not, die wir ohne ihn hatten. Israel hatte vergessen, wie es in Ägypten wirklich war. Sie wollten in die Sklaverei zurück. Dabei besaßen sie alle Verheißungen Gottes und erlebten seine Treue immer wieder. Deshalb möchten wir uns daran erinnern, was unser himmlischer Vater getan hat. Er machte den Philippinenaufenthalt, die Sprachschule, Hochzeit und Kur möglich. Er hat uns täglich versorgt und auch die finanziellen Mittel für alles gegeben. Darüber freuen wir uns sehr.

Bitte betet auch für unsere weiteren Vorbereitungen. Angela muss noch die Bewerbungen für unsere Partnermission Christar fertig machen. Das ist alles in Englisch und manchmal gar nicht so einfach. Da müssen wir dann Wörterbücher wälzen, besonders wenn es darum geht geistliche Dinge zu formulieren.



Wer wir sind.
Mehr über die 4 As.
© Familie Andreas und Angela Staigmiller,
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