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Nummer 18 - März 2008
Liebe Freunde und Beter,

Letztes Wochenende waren wir in Cagayan zur MSV Konferenz. Dort treffen sich einmal im Jahr Gemeindeleiter aus Amerika und Deutschland mit philippinischen Missionaren, die unter Muslimen arbeiten. Es gibt verschiedene Partnerschaften, wo Gemeinden aus dem Westen Missionare aus dem Osten umbeten und unterstützen. Wir hatten das Vorrecht einige unserer ehemaligen Studenten zu treffen und Berichte aus Ihrer Arbeit zu hören. Ein neues Team ist erst letztes Jahr zu den Sama Pangutaran sie sind im Sprach- und Kulturstudium. Zuerst haben sie in einem anderen Dorf gewohnt, aber als ein neuer Bürgermeister gewählt wurde bekamen sie eine SMS: ?Ihr seid nicht länger erwünscht hier. Kommt sofort zum Rathaus.? So mussten sie noch am selben Tag ihre Sachen packen. Inzwischen sind sie in einem anderen Dorf. Dort sind die Türen offener und sie können ihr Sprachstudium fortsetzen.

Unsere Studenten im zweiten Jahr sind gerade auf einem vierwöchigen Einsatz bis zum 16. März. Vier sind mit zwei Mitarbeitern bei dem Iranon Stamm. Sie haben viele offene Türen. Sie unterrichten Gesundheitsvorsorge, Hygiene, Kochen und natürlich biblische Geschichten. Obwohl die Leute wissen, dass wir an Jesus glauben, durften sie kommen. Es wäre unser Wunsch noch in diesem Jahr ein Langzeit-Team in diesen Stamm zu schicken. Es gibt dort noch keine Gemeinde und soweit wir wissen noch keine Christen. Diese Volksgruppe war bisher dem Evangelium gegenüber sehr verschlossen.

Ein weiteres Team ist in Ilana Bay. Sie arbeiten dort mit einem anderen Team zusammen in einem sehr gefährlichen vom Bürgerkrieg erschütterten Gebiet. Diese Gruppe sind die ersten Christen die in diese Dörfer vorstoßen. Sie dürfen in diese Ortschaften gehen, weil sie die Leute über Hygiene unterrichten, ihnen medizinische Hilfe bringen und auch Lesen und Schreiben lehren. Immer wieder haben sie Möglichkeiten im Gespräch von ihrem Glauben an Jesus zu zeugen.

Dann sind noch zwei Studenten zusammen mit unserem Ehemaligen L., bei den Molbog. Wir hatten im letzten Rundbrief davon geschrieben, dass er so einsam ist. Wir sind froh, dass er jetzt wenigstens für eine kurze Zeit Unterstützung hat. Bitte betet, dass wir für diese Volksgruppe noch mehr Langzeit-Missionar bekommen.

Am 19. März ist dann auch schon wieder ein Jahr vorüber und wir haben wieder eine Absolvierungsfeier. Dieses Jahr sind es zehn Absolventen, die ihr zweijähriges Programm erfolgreich abschließen werden.

Bitte betet mit für Gottes Leitung im Leben der einzelnen. Die meisten werden zuerst ein Praktikum in einer vorhanden Arbeit machen. Dann brauchen sie Unterstützung und wir beten dass alle zehn in den Dienst unter den Unerreichten Volksgruppen hier auf Mindanao und den umliegenden Inseln gehen werden.

Nach der Absolvierungsfeier werden es nur noch ein paar Wochen sein bis zu unserer Abreise. Bis dahin gilt es noch vieles ein zu packen, damit es während unserer Abwesenheit nicht kaputt geht. Voraussichtlich wird ein amerikanisches Ehepaar von Juli bis Dezember in unserer Wohnung wohnen. Das hilft, damit die Sachen nicht so verschimmeln und verstauben.

Wir freuen uns schon ganz arg, bis wir Euch in wenigen Wochen sehen werden. Wir haben den ersten Teil unseres Reisedienstplanes mit abgedruckt. Dann könnt ihr schauen, wann wir in Eurer Nähe sind.

Es wären schön, wenn Andreas viele von Euch beim Jahresfest am 20. April in Sinsheim sehen könnte. Dort können wir auch gerne noch Termine mit Euch ausmachen. Vor allem Im letzten drittel unseres Heimatdienstes haben wir noch Zeit.

Gemeinde Fatima

Wir freuen uns sehr über die Männertreffen Montag abends. Die Männer übernehmen Verantwortung und Entscheidungen. Wir nehmen gerade das Buch Nehemia durch und werden durch sein Beispiel, der Hingabe und seines Einsatzes sehr ermutigt. Obwohl er von allen Seiten angefochten und bedrängt wurde gab er nicht auf und durch die Zusammenarbeit aller wurde die Stadtmauer Jerusalems in nur kurzer Zeit gebaut. Das ist ein Ansporn auch für uns miteinander die Last der Arbeit zu tragen.

Es haben sich auch drei Frauen gemeldet die sich taufen lassen möchten. Sie sind durch verschiedene Hausbibelkreise zum Glauben gekommen. Letzten Sonntag war der erste Taufunterricht und nächsten Sonntag nach dem Gottesdienst wird der zweite sein. Bitte betet für Nervie, Mimit und Janice, dass sie im Glauben wachsen und durch dieses so wichtige Glaubensbekenntnis der Taufe gestärkt werden.

Betet auch weiter für Allan und seine Frau Jenefer und ihre Tochter Janica. Die beiden sind schon am längsten in der Gemeinde übernehmen aber kaum Verantwortung.

Robert ist der, der den Karren zieht. Wir vertrauen, dass Gott ihn trägt und stärkt in der Zeit, wenn wir in Deutschland sind. Er wird unterstützt durch zwei ehemalige LRF Studenten, die in einem Nachbardorf unter Muslimen arbeiten und hier wohnen. Sie sind aber alle nur für ein Praktikum hier und einer wird mitte des Jahres weggehen. Dann hilft noch ein ehemaliger Student mit, der gerade ein Praktikum an der LRF macht, aber auch er wird über kurz oder lang weiter ziehen. So liegt die Hauptlast der Gemeinde auf Robert und seiner Frau Richel.

Aber wir wissen, Jesus ist der Herr der Gemeinde und er baut seine Gemeinde mit schwachen Werkzeugen. So vertrauen wir, dass er die Geschwister hier weiter führt und stärkt.

Bitte betet auch für unseren Abschied hier. Andreas hat noch keine Vertretung für die Buchhaltung und Scott Steele (LRF-Direktor) ist dabei sich in die Buchhaltung und das Computerprogramm einzuarbeiten, aber er hat schon so viel andere Aufgaben, dass es eigentlich zu viel für ihn ist.

Betet bitte auch für den emotionalen Teil des Abschied-Nehmens. Wir werden unsere Freund hier sehr vermissen. Und es ist wie es im Lied heißt: "Abschied nehmen ist wie sterben, jeder lässt ein Stück seines Lebens in der Hand des anderen zurück."

Umso mehr freuen wir uns Euch bald wieder zu sehen.



Mit herzlichen Grüßen
Andreas und Angela mit Amos und Asaf
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