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Nummer 23 - Juli 2010
Liebe Freunde und Beter,

Vor zwei Wochen kamen wir von der Retrait unsere Partnerorganisation zurück. Die ermutigenden Bibelarbeiten eines philippinischen Pastors und die ehrlichen Zeugnisse unserer Kollegen taten so gut. Ein Mitmissionar hielt eine Kurzandacht über Verse aus Jesaja 43,1-2.18+19 .

Chrisstar Team

„Gedenkt nicht mehr an das frühere und achtet nicht auf das Vergangene! Siehe, ich wirke Neues, jetzt sprosst es hervor, solltet ihr es nicht wissen? Ich will einen Weg in der Wüste bereiten und Ströme in der Einöde.“

Wir erleben, dass Gott auch bei uns neues schafft. In den letzten Monaten hatten wir mit vielen Altlasten zu kämpfen, aber Gott ist auf dem Plan und schafft Veränderungen.

Neues gab es in unserer Beziehung zum Finanzamt. Bei der Einreichung der Steuererklärung wurde festgestellt, dass wir keine Genehmigung haben, um den Computer für die Buchhaltung zu benützen. Jetzt warten wir auf die Beamten, dass sie zu uns kommen um die Software zu überprüfen.

Neues gab es auch in der Küche. Ein Runderneuerung war fällig. Nachdem es jahrelang von der Decke getropft hatte und die Farbe von der Wand gewaschen war, wurde ein neuer Anstrich und eine Renovierung der Küchenmöbel nötig.Wir sind so froh über eine zuverlässige Firma, die das ganze gemacht hat.

An anderen Ecken ist neues dringend nötig aber wir beten noch um die richtigen Arbeiter und Finanzen. Türrahmen, die von Termiten zerfressen sind. Farbe an den Gebäuden, die abblättert. Geländer, die rosten.

Amos und Asaf

Neues brach auch in unserm Familienurlaub im April auf. Wir hatten eine sehr erholsame Zeit, die uns als Familie richtig gut getan hat. Wir hatten uns Vorträge vom Internet heruntergeladen und sie jeden morgen nach dem Frühstück angehört und dann ging es zum Strand und ans Schwimmbad wo wir den Tag verbrachten. Andreas und ich haben aufgrund einer Predigt beschlossen jeden Tag nach dem Mittagessen uns Zeit zum Reden und beten zu nehmen. Das kam in den letzten Monaten einfach zu kurz. Es ist für uns eine wichtige Zeit denn Andreas ist oft von morgens bis abends unterwegs und eingespannt. Bitte betet doch für diese Zeit, dass sie uns erhalten bleibt.

Neues gab es auch in den Philippinen. Am 10. Mai waren Präsidentschaftswahlen. Noch ist nicht ganz klar ob es Benigno (Noynoy) Aquino ist. Denn in verschiedenen Gebieten gab es Nachwahlen, weil es Unregel­mäßigkeiten bei der Wahl gab. Aber bis ihr den Brief bekommt ist er wohl ins Amt eingesetzt.

Noynoy ist der Sohn der im letzten Jahr verstorben Altpräsidentin Cory Aquino, die die Philippinen von der Diktatur unter Marcos befreit hat. Er möchte vor allem gegen die Korruption arbeiten, es wäre gut für das Land, wenn er damit Erfolg hat.

Schule Amos

Auch bei Amos hat etwas Neues begonnen. Das Material von der Deutschen Fernschule ist angekomen und Amos hat mit Begeisterung die Vorschule begonnen. Er ist mächtig interessiert und bis jetzt fleißig dabei.

Asaf geht in den „Kindergarten“ (im gleichen Zimmer) er darf malen, schneiden und kleben, was er mit Vorliebe tut, solange die Mama seinen Bruder unterrichtet. Oder er versucht die ganze Aufmerksamkeit der Lehrerin (Mama) zu bekommen, wenn diese versucht mit Amos zu arbeiten.

Ansonsten spielen die beiden gerne mit Ethan. Vor kurzem waren Ethan und seine Eltern (Helen und Dodong) für vier Wochen verreist und als sie wieder kamen gab es ein großes Hallo sie hatten sich alle sehr vermisst.

Einen Neuanfang wünschen wir uns auch für unsere Hauswirtschaftsleiterin. Sie ist eine unserer Altlasten und innerlich verletzt und ausgebrannt. Wir würden ihr gerne helfen in ihrem Leben und mit ihrer Vergangenheit aufzuräumen. Dazu brauchen wir viel Liebe, Weisheit und vor allem Gebet.

Studenten

Neues hat auch an der Schule (LRF) angefangen. Seit letzten Sonntag haben wir elf neue Studenten und ein Student vom letzten Jahr, der zurück gekommen ist. So sind es ingesamt 12 junge Leute, die das erste Jahr durchlaufen. Es sind 6 Frauen und 6 Männer im Alter von 18 bis 24 Jahren. Es ist eine nette Gruppe. Sie lachen gerne, machen Spiele oder sitzen zusammen und plaudert. Eine offene und unkomplizierte Gruppe. Wir freuen uns ganz arg über diese jungen Leute, die uns Gott anvertraut hat und sind gespannt, was er in ihrem Leben Neues schafft.. Hier ihre Namen, damit ihr konkret für sie beten könnt. Die beiden Frauen aus der Gemeinde hier in Fatima heißen Cutie und Juvy. Dann gibt es noch Susana, sie kommt aus den Bergen. Roxanne hat schon ein Jahr an einer anderen Bibelschule absolviert und möchte mehr über die Arbeit unter Muslimen lernen. May Ann ist die Nichte unseres philppinischen Lehrers. Jadie hat schon zwei Jahre in einer Vorschule für muslimische Kinder unterrichtet. Die Männer sind: Loloy und Jhaipet aus der Gemeinde unser Mitarbeiter in der Landwirtschaft. Reymond und Oding kommen auch aus einer kleinen Gemeinde in den Bergen und Oding ist ehemaliger Muslim. Junard ist auch von hier. Seine Eltern wohnen gleich um die Ecke. Nivniv ist unser Student im zeiten Jahr. Letztes Jahr war er ganz unten in der Hirarchie und jetzt soll er Vorbild sein. Das ist eine große Herausforderung für ihn. Betet für sie, dass sie all das Neue gut verarbeiten können und sich hier in den Schulalltag schnell eingewöhnen.

Wir freuen uns, dass auch der Vorstand neue Aufgaben übernimmt und uns unter die Arme greift. Am ersten Tag kamen zwei der Vorstände und haben die Studenten interviewt. Wir merken, dass es viel besser ist, wenn das unsere einheimischen Geschwister machen.

Es gab noch einen weitern Bewerber Anthony. Er kann, obwohl 18 Jahre alt, noch nicht lesen und schreiben. Seine Mutter starb als er acht Jahre alt war und sein Vater hat ihn nicht zur Schule geschickt. So hatte er nie die Chance das Lesen und Schreiben zu lernen. Vor zwei Jahren kam er zum Glauben als er zu einem Cousine zog.

Unter Tränen sagte er, er möchte so gerne mehr von Gottes Wort lernen deshalb kam er zu uns, aber unser akademischer Stand ist so hoch da hätte er nicht mitmachen können und nur zuhören wäre auf die Dauer auch nicht einfach gewesen. Einer der Vorstände, der ihn interviewt hat, hat eine Chsitliche Schule in seiner Gemeinde und er hat ihn zu sich mitgenommen. Er darf in der Kirche wohnen und sie machen ein spezielles Programm für ihn. Betet auch für Anthony, dass er durchhält und vielleicht nächstes Jahr dann zu uns kommt.



Euer Andreas und Eure Angela mit Amos und Asaf
Wer wir sind.
Mehr über die 4 As.
© Familie Andreas und Angela Staigmiller,
Klaustraße 26
88477 Schwendi