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Andreas und Amos Reise nach Manila
vom 15.08.2016 um 14.09 Uhr MESZ.

Vielen Dank für Eure Gebete für unsere Manila Reise.
Während der drei Tage war Amos Fieber etwas niedriger, trotzdem war es von menschlicher Seite chaotisch, aber Gott hat es alles wunderbar zusammengeführt.

Angela hat uns pünktlich am Bus-Terminal in Iligan am Dienstag, 9. August um 14 Uhr abgesetzt. Der Bus fuhr auch gleich ab Richtung Flugplatz. Während der Busfahrt habe ich mir die Abflugliste im Internet angeschaut. Da Manila wegen heftiger Niederschläge unter Wasser stand waren alle Flüge mehrere Stunden verspätete. Kurz vor dem Flugplatz habe ich nochmals geschaut. Es war inzwischen 15.30 Uhr. Der Flug von 13 Uhr war auf 16:40 verschoben. Unser Flug war von 16:35 auf 18 Uhr verschoben worden. Da kam mir der Gedanke, ich könnte ja mal fragen ob es noch frei Plätze auf dem früheren Flug hat. Also sind wir (obwohl schon online eingecheckt) nochmals zum Check-In. Und tatsächlich der 13 Uhr Flug jetzt auf 16:40 geplant hatte in den letzten beiden Reihen noch je einen Platz frei. Also wurden Amos und ich umgebucht.
Da haben wir gewartet und gewartet (Amos war ganz müde von seinem Fieber). Um 16:30 wurde der Flug dann auf 17:30 verschoben. Um 17:00 wurde der Flug, für deine unser Ticket eigentlich war storniert. Letztendlich konnten wir dann um 18 Uhr fliegen, da Gott mir die Idee gegeben hatte noch im letzten Moment umzubuchen... Die Frau beim Boarding (die gleiche wie am Check-in) hat nur gesagt: "Herr, sie haben Glück gehabt, dass sie noch auf diesen Flug umgestiegen sind..." Nein es war nicht Glück, Gottes Güte.
Am Nächsten Tag bei der Botschaft hat dann alles geklappt. NAJA, am Ende schon. Ich hatte meine Geburtsurkunde vergessen, da gab mir der Heilige Geist die Idee, dass die doch eigentlich noch vom letzten Mal hinterlegt sein müsste. Und tatsächlich im Archiv waren die Unterlagen von 2006. Jetzt vertrauen wir Gott dass die Pässe zur rechten Zeit hier ankommen werden (normalerweise so um die 6 Wochen).

Tja von der Botschaft aus ging es dann auf eine abenteuerliche Reise. Von unserer Mitarbeiterin der Vater ist wegen Herz-Problemen in Manila im Krankenhaus. Aber schon seit drei Tagen hatten sie nichts mehr von ihm gehört. Da sind wir, da er Soldat ist, zum Militärkrankenhaus gefahren (von der Botschaft 1 Stunde durch den Manila Verkehr ungefähr 16 km). Als Ausländer darf man aber nicht in die Kaserne. Wir haben aber nicht locker gelassen und darum gebeten, ob sie nicht wenigstens nachforschen können, wie es ihm geht. Nach einer weiteren Stunde erfuhren wir dann, dass er in die Herzklinik verlegt wurde. Amos hat gestöhnt, er hatte sich am Kaserneneingang auf eine Beton-Bank gelegt, er hatte Husten und wieder etwas erhöhte Temperatur. Auf dem Weg zum Krankenhaus bekam er auch noch Durchfall.
Was tun? Naja wieder ins Taxi und ab zur Herzklinik, das war nicht weit. Und da fanden wir ihn dann auch. Er hatte vergessen, die Batterie vom Handy zu laden und war deshalb nicht erreichbar. Als wir ankamen wurde er gerade auf das OP-Bett verfrachtet. Ich hab ihm mein Handy in die Hand gedrückt und er konnte noch schnell mit seiner Tochter reden. Dann haben wir miteinander gebetet und er wurde in den OP gerollt. (Inzwischen ist er schon von der Intensivstation wieder raus. Es hat alles geklappt.) Sein Tochter war total glücklich.

Tja am Abend ging es dann wieder zum Flugplatz. Dank dem Internet konnten wir sehen, wie Matthias Flug noch eine Stunde eine Ehrenrunde um den Flugplatz drehte. Wie üblich war der Luftraum und die Lande- und Startbahnen verstopft.
Und dann sind wir ins Bett und am nächsten Tag mit einer halben Stunde Verspätung pünktlich zu Hause angekommen.

Vielen Dank für Euer Mitbeten. Wir können nur staunen, wie Gott alles gelenkt hat.

Mit Amos mussten wir dann am Freitag noch zum Arzt, weil er wieder ganz hohes Fieber hatte. Aber die Ärztin kam nicht und so wurden Angela und Amos wieder nach Hause geschickt. Am Samstag hat es dann geklappt, da war das Fieber auch schon weg. Zum Glück hatten sie schon am Freitag das Labor machen lassen, Blut und Urin Untersuchung. Es was letztendlich ein viraler Infekt und eine Blasenentzündung. Mit Antibiotika und Vitaminen geht es ihm jetzt wieder ganz gut. Er springt wieder herum.
Dafür loben wir Gott.

Am Freitag Abend meinte Angela schau mal mein Bein an. Ich habe wieder Wundrose (wie fast jedes Jahr). So musste sie bis heute Morgen im Bett bleiben und auch Antibiotika nehmen, da sie es aber gleich gemerkt hat, hat sie kein Fieber bekommen und es ging viele schneller als sonst.

Ja so sind wir Gott dankbar, dass er keine Fehler macht und unser Leben in seiner Hand hält.

Studentenprogramm an den Wochenenden
vom 08.08.2016 um 07.21 Uhr MESZ.

In diesem Schuljahr wird sich an den Wochenenden einiges ändern. Hier ein kurzer Überblick:


Ein weiterer Schwerpunkt, der mir persönlich auf dem Herzen liegt, ist dass wir als Schul-Gemeinschaft mehr Zeit fürs Gebet nehmen. Wir sagen immer wie wichtig das Gebet ist, aber in der Praxis des Schul-Alltags kommt es total zu kurz. Ich weiß noch nicht, wie wir das fördern können und die einzelnen gerade auch zum persönlichen Gebet anregen.

Internet
vom 29.07.2016 um 11.22 Uhr MESZ.

Unsere Telefonleitung ist in letzter Zeit sehr oft kaputt. Jetzt möchte die Telefonfirma den Vertrag kündigen, da sie mit uns nichts mehr verdienen. Das bedeutet, dass wir auch kein Internet mehr haben.
Wir hoffen, dass wir uns irgend wie einigen können. Vielleicht ist es ja möglich, das wir einen Teil der Leitung selber unterhalten??
Bitte betet um Weisheit und eine gute Lösung.

Lehrplan-Entwicklung
vom 02.05.2016 um 05.57 Uhr MESZ.

Im Moment arbeite ich, Andreas, an der Überarbeitung unseres Lehrplans.
Das Hauptprojekt ist ein Lehrplan und Material für das Sommerpraktikum unserer Studenten im Juni.
Bisher haben wir sie einfach immer zu einem bestehenden Team geschickt, ohne viel Wegweisung von uns hier. Wir möchten diese vier Wochen für die Studenten so produktiv wie möglich gestalten.


Die folgenden Fragen, wollen wir den Studenten zur täglichen Bearbeitung mitgeben.

Welche Aktion(en) hast du heute unternommen, über die du reflektieren möchtest?
Was hat dir am meisten Spass gemacht oder dich am meisten begeistert, von den Aufgaben, an denen du beteiligt warst?
Was war für dich am schwierigsten an den heutigen Aufgaben? Was denkst du, warum das am schwierigsten war?
Was hast du heute über die Natur und den Charakter Gottes und/oder deine Beziehung zu Gott gelernt?
Was hast du heute gelernt, das du in deinem zukünftigen Dienst verwenden kannst? Das könnte über dich selbst, über deine Berufung, wie man etwas praktisch machen kann, usw.

Curriculum
vom 25.02.2016 um 04.00 Uhr MESZ.

Seit einiger Zeit machen wir uns Gedanken, über unser Program hier an der LRF, ob die Ausbildung wirklich ihren Zweck erfüllt.
Durch ein Buch, das ich gerade lese, bin ich auf einige Ideen gekommen, die wir in nächster Zeit mit der Fakultät und den Mitarbeitern besprechen möchten.
Hier ein paar Blitzlicher zum Beten:

  1. Zuerst geht es darum einige Grundlegende Fragen zu klären:

    • Was tun wir? Was ist unser Ziel?

    • Welche Art von Gemeinden sollen unsere Absolventen gründen?

    • In welchem Umfeld werden die Absolventen arbeiten?

    • Wie sieht der optimale Missionar aus? Ein Ehemaligen-Profil erstellen.

    • Wer sind unsere Studenten? Woher kommen sie?

    • Wohin gehen die Studenten?

    • Wann? Was wird im Klassenzimmer unterrichtet und außerhalb? (Mahlzeiten, Kleingruppe, Gebetsstunde, Gottesdienst, Andacht...)

    • Wo findet der Unterricht statt? Ist es ein Ort an dem das Lernen leicht fällt?

    • Wer wird das Lernen anleiten? Wer sind die Lehrer/Mitarbeiter?

    • Was und Wie?



  2. Beurteilung des Unterrichtmaterials und Lehrplans.Studenten-Selbstbeurteilugn, Facultät beurteilen, Beurteilung durch die empfangenden Organisationen.

  3. Der Verborgene Lehrplan:Was wird unbewußt gelernt im und außerhalb des Klassenzimmers, Verhalten, Werte usw. Was wird nicht unterrichtet.

  4. Welche Aktivitäten wollen wir in den Lehrplan einbeziehen, die nicht im Klassenzimmer stattfinden?

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